© Veronika Hohenegger, LRZ

6. November 2018

Rechenzeit für Simulationen...

... für genauere Modelle von verschmelzenden Doppelstern-Systemen

FIAS Senior Fellow Prof. Luciano Rezzolla erhält im kommenden Jahr 102 Millionen CPU-Stunden am Supercomputer superMUC des Leibniz-Rechenzentrums in Garching bei München für die Simulation von Neutronenstern-Doppelsystemen an der Goethe-Universität.

mehr
© Figure: B. Hein (FIAS); Data: Max Planck Florida Institute

25. Oktober 2018

Überraschende Netzwerkaktivität im unreifen Gehirn

Schon vor dem ersten Augenöffnen können lokale Schaltkreise globale Effekte hervorrufen

FRANKFURT. Ein noch immer ungelöstes Rätsel der Großhirnrinde ist, wie einzelne Nervenzellen sich zu räumlich ausgedehnten Netzwerken verbinden. Neue Einsichten hat ein internationales Team von Wissenschaftlern jetzt aus spontan erzeugten Aktivitätsmustern lokaler Netzwerke in der Sehrinde gewonnen. Offenbar bilden diese die Grundlage für langreichweitige Nervenverbindungen, die im Laufe der Entwicklung unter dem Einfluss von Hirnaktivität geknüpft werden. Das berichten die Forscher in der Zeitschrift Nature Neuroscience.

mehr
Einblicke in das Tarnverhalten von Sepien
© Stephan Junek (MPI Brain Research)

18. Oktober 2018

Einblicke in das Tarnverhalten von Sepien

Die computergestützte Bildanalyse von sich verhaltenden Sepien zeigt Prinzipien der Steuerung und Entwicklung einer biologischen Tarnkappe

Die einzigartige Fähigkeit der Sepien, Kalmare und Oktopoden, sich zu verstecken, indem sie die Farben und Texturen ihrer Umgebung nachahmen, hat Naturwissenschaftler seit Aristoteles fasziniert. Als einzige Tierart kontrollieren diese Mollusken ihr Aussehen durch direkte Einwirkung von Neuronen auf expandierbare Pixel, die sich millionenfach in ihrer Haut befinden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung (MPI für Hirnforschung), des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) und der Goethe-Universität (GU) nutzten diese Verbindung zwischen Neuronen und Pixeln, um einen Blick in das Gehirn von Sepien zu werfen und daraus die mutmaßliche Struktur von Kontrollnetzwerken durch Analyse der Dynamik von Hautmustern abzuleiten. Das berichten die Forscher in der Zeitschrift Nature.

mehr
Benachbarte Synapsen einer Nervenzelle konkurrieren um Rezeptoren

27. September 2018

Konkurrenzkampf zwischen Synapsen

Werden die Ressourcen knapp, kommt es zum Konkurrenzkampf zwischen benachbarten Synapsen, sagen Frankfurter Neurowissenschaftler

FRANKFURT. Wie interagieren benachbarte Synapsen beim Lernen? Frankfurter Wissenschaftler haben ein neues mathematisches Modell vorgeschlagen, das einen Konkurrenzkampf von benachbarten Synapsen um begrenzte Ressourcen beim Lernen beschreibt. Das berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe von eLife.

mehr
Laureatus Award Moser
© U. Dettmar

4. September 2018

Nobelpreisträger Edvard Moser wird Ehren-Fellow des FIAS

STIFTUNG GIERSCH zeichtet herausragenden Wissenschaftler mit einem Preis in Höhe von 10.000 € aus

Am 03. September 2018 luden die STIFTUNG GIERSCH und das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) zum Festakt anlässlich der Ernennung von Prof. Dr. Edvard Moser zum FIAS „Senior Fellow Laureatus“ ein. Diese Ehrenauszeichnung wird an herausragende internationale Wissenschaftler vergeben, die sich nicht nur durch ihre exzellente Forschungsarbeit auszeichnen, sondern darüber hinaus für die Wissenschaftsgemeinschaft engagieren.

mehr
GIS 2018 header

28. August 2018

Neurologistik im Fokus

Giersch International Symposium holt international anerkannte Wissenschaftler nach Frankfurt

FRANKFURT. Das menschliche Gehirn besteht aus einem hochkomplexen Netzwerk von etwa 85 Milliarden Nervenzellen (Neuronen), die ständig Informationen untereinander austauschen. Um funktionieren zu können, müssen all diese Zellen die Produktion, den Transport, die Lagerung und das Recycling zahlloser verschiedener Moleküle wie Neurotransmitter, mRNA und Proteine organisieren — eine gigantische logistische Herausforderung auf molekularer Ebene. Wie also organisieren sie diese Prozesse, um sowohl robust als auch effizient funktionieren zu können? Wie hängen Probleme bei der Lösung dieser logistischen Herausforderungen mit Erkrankungen des Gehirns wie Alzheimer oder Parkinson zusammen? Um diese Fragen zu erörtern, treffen sich ab dem 28. August Neurowissenschaftler aus aller Welt zum 3. Giersch International Symposium im Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS).

mehr
Neutronenstern Frankfurt
© L. Weih

26. Juni 2018

Frankfurter Physiker präzisieren Grenze der Größe von Neutronensternen

Vergleich von theoretischen Modellen mit Gravitationswellen-Messungen führt zur Lösung eines alten Rätsels

FRANKFURT. Wie groß ist ein Neutronenstern? Die bisherigen Schätzungen lagen zwischen 8 und 16 Kilometern Durchmesser. Astrophysikern der Goethe-Universität und des FIAS ist es jetzt gelungen, die Größe von Neutronensternen bis auf 1,5 Kilometer genau zu bestimmen, indem sie einen aufwändigen statistischen Ansatz wählten und Daten aus der Messung von Gravitationswellen zu Hilfe nahmen. Das berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe von Physical Review Letters.

mehr
Vovchenko Preisverleihung
© U. Dettmar

25. Juni 2018

Volodymyr Vovchenko erhält Auszeichnung für beste Dissertation in den Naturwissenschaften

Die Ehrung fand am Freitag, den 22.06.2018, im Frankfurter Römer statt.

Die Freunde der Universität vergeben jedes Jahr Preise für die besten Abschlussarbeiten aus unterschiedlichen Bereichen. Den Preis für die beste naturwissenschaftliche Dissertation erhielt in diesem Jahr der ehemalige FIAS-Doktorand Volodymyr Vovchenko.

mehr
Intergrationspreis Hanna Kamyshanska
© Hanna Kamyshanska

14. Juni 2018

Erfolgreich angekommen

Ehemalige FIAS Doktorandin erhält Ehrung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration

Der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, hat in diesem Jahr Persönlichkeiten mit Migrationshintergrund aus ganz Hessen für herausragende Leistungen in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen eines Festakts im Schloss Biebrich in Wiesbaden ausgezeichnet. Eine der geehrten ist Hanna Kamyshanska, eine ehemalige Doktorandin des Frankfurt Institute for Avanced Studies (FIAS).

mehr
The Ghost

8. Juni 2018

The Art of Theoretical Biology

Frankfurter Professorin zeigt die Schönheit der theoretischen Biologie

Dass theoretische Grundlagenforschung nicht nur aus Zahlenreihen und Formeln besteht, sondern auch wunderschön sein kann, zeigen die Frankfurter Bioinformatikerin Prof. Franziska Matthäus und das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) in einer Ausstellung der anderen Art. Anlässlich der am Freitag, den 08. Juni 2018, stattfindenden „Night of Science“ werden großformatige Kunstwerke einige Gebäude des Campus Riedberg der Goethe-Universität verzieren.

mehr
Petersen-Venedig
© Rosario Turrisi

29. Mai 2018

Frankfurter Wissenschaftlerin erhält renommierten Preis

Prof. Dr. Hannah Petersen wurde in Venedig ausgezeichnet

FIAS Fellow Hannah Petersen ist mit der Zimanyi-Medaille der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet worden. Mit der Ehrung wird ihre Arbeit auf dem Gebiet der relativistischen Schwerionenkollisionen gewürdigt. Die theoretische Physikerin ist seit 2013 Fellow am FIAS, leitet eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und lehrt als Professorin an der Frankfurter Goethe-Universität.

mehr
Hessentag-Wippe

28. Mai 2018

Hessentagsauftritt des FIAS in der Hessenschau

Der hessische Rundfunk berichtete in der Sendung vom 26.05.2018 über die FIAS-Initative "Wissenschaft zum Anfassen", die seit 2013 regelmäßig auf Großveranstaltungen die Bevölkerung von der Forschung am FIAS begeistert.

mehr
Black hole merger simulation
© Koppitz (ZIB), Rezzolla

28. Mai 2018

Schwarze Löcher aus dem Exacomputer

Wissenschaftler entwickeln Simulationscode für neue Generation von Supercomputern

FRANKFURT. Schwarze Löcher bergen auch nach der direkten Messung der Gravitationswellen noch viele Geheimnisse. Was passiert, wenn zwei Schwarze Löcher miteinander verschmelzen oder Sterne mit einem Schwarzen Loch zusammenstoßen? Das haben Forscher der Goethe-Universität und des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) nun mit einer neuartigen numerischen Methode simuliert. Der Simulationscode, "ExaHyPE", ist so ausgelegt, dass er Gravitationswellen auf der zukünftigen Generation von "Exascale"-Supercomputern sehr genau und schnell berechnen kann.

mehr
Hessentag 2018 - Beschleuniger
© proLOEWE

24. Mai 2018

Schwebende Magnete, Gehirnfußball, Bauen mit Papier und vieles mehr!

Wissenschaft zum Anfassen Hessentag 2018

Korbach: Vom 25. Mai bis 3. Juni 2018 laden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FIAS* und die Forschungsvorhaben der LOEWE Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz** wieder zum gemeinsamen experimentieren, staunen und diskutieren am Stand „Hessen schafft Wissen“ ein.

mehr
SPP2041-Kick-Off

4. Mai 2018

Kick-Off Meeting SPP2041

Die Mitglieder des DFG Schwerpunktprogramms "Computational Connectomics" kamen in Frankfurt zusammen

Am 2. und 3. Mai 2018 fand am FIAS das Kick-Off Meeting des DFG Schwerpunktprogramms „SPP 2041 – Computational Connectomics“ statt. Das Ziel von SPP 2041 ist es, die Verschaltung und Funktion unseres Gehirns und Nervensystems besser zu verstehen. Unter dem Begriff „Computational Connectomics“ versuchen die beteiligten Wissenschaftler mit Methoden der Informatik und Mathematik, die Struktur der Verbindungen zwischen einzelnen Nervenzellen oder ganzen Hirnregionen besser zu verstehen.

mehr
Volker_Lindenstruth

9. April 2018

Volker Lindenstruth im HR-Fernsehen

Die Hessenschau berichtet in ihrer Serie Forschung aus Hessen über die Hochleistungsrechner der FIAS Fellows Volker Lindenstruth und Hans-Jügen Lüdde.

mehr
Dr. h.c. Helmut O. Maucher

6. März 2018

Wir trauern um Dr. h.c. Helmut O. Maucher

Das FIAS-Stiftungsratsmitglied ist am 5. März 2018 im Alter von 90 Jahren verstorben.

Der 1927 geborene, ehemalige Generaldirektor von Nestlé und Träger des Bundesverdienstkreuzes engagierte sich seit Jahren für die Wissenschaft und das FIAS im Besonderen. So war er seit den Gründungstagen des FIAS Mitglied im Präsidium des Stiftungsrates und war dessen erster Vorsitzender. Mit Umsicht und Blick für das Wesentliche hat Helmut Maucher so die Entwicklung unseres Institutes begleitet und geprägt. Sein Motto hierbei: "Ich bin für Team mit Spitze, nicht für das Team als Spitze."

mehr
Quark-Gloun
© madai.us

26. Februar 2018

Was ist ein Quark-Gluon-Plasma?

FIAS Fellow ist im Podcast von Welt der Physik zu Gast.

Was nach dem Urknall kam, ist immer noch eine große Frage. Wir wissen nicht genau, was da passiert ist. Aber wir wissen, dass das Universum wohl millionstel Sekunden nach dem Urknall von einem Quark-Gluon-Plasma erfüllt war. Der große Unterschied zum heutigen Universum war, dass es extrem heiß und extrem dicht war,“ erklärt FIAS Fellow Hannah Petersen im Podcast von Welt der Physik.

mehr
Deep Learning Schwerionen

19. Januar 2018

Deep Learning als neues Werkzeug in der Schwerionenphysik

Deep Learning ist eine Methode des Maschinenlernens bei der Computermodelle eigenständig mit Beispielen lernen. Wie Wissenschaftler der Goethe-Universität und des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) in der aktuellen Ausgabe von „Nature Communications“ zeigen, lässt sie sich verwenden, um Daten aus Schwerionenkollisionen zu klassifizieren. Ihr Ziel ist es, die Veränderungen in der Teilchenmaterie direkt aus den experimentellen Daten zu bestimmen und damit künftig mehr über die Zustände im frühen Universum und in Neutronensternkollisionen zu erfahren.

mehr
Antrittsvorlesung-Piero

12. Januar 2018

Piero Nicolini ist Professor

Der Fachbereich Physik der Goethe-Universität hat FIAS Research Fellow Piero Nicolini zum außerplanmäßigen Professor ernannt. In seiner Antrittsvorlesung am Mittwoch, den 10. Januar 2018, ging der Physiker der Frage "In wie vielen Dimensionen leben wir?" nach. Mehr über Prof. Dr. Piero Nicolini und seine Arbeit am FIAS finden sie unter folgendem link (in englischer Sprache).