© FIAS

27. Juni 2019

Neuer Vorstand beim FIAS

Änderungen der Verantwortlichkeiten

Das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), eine in Deutschland einzigartige Denkfabrik zur Vernetzung der Naturwissenschaften, erhält einen neuen Vorstand.

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21. Juni 2019

Neuer LOEWE-Schwerpunkt am Frankfurt Institute for Advanced Studies

Erfolgreicher Antrag des FIAS und seinen Partnern in der 12. Förderstaffel

Wie kann man komplexe biologische Systeme theoretisch beschreiben und ihre Funktionsweisen präzise vorhersagen? Das wird der neue LOEWE-Schwerpunkt „CMMS – Mehrskalen-Modellierung in den Lebenswissenschaften“ am Frankfurt Institut for Advanced Studies erforschen.

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© Figure: B. Hein (FIAS); Data: Max Planck Florida Institute

25. Oktober 2018

Überraschende Netzwerkaktivität im unreifen Gehirn

Schon vor dem ersten Augenöffnen können lokale Schaltkreise globale Effekte hervorrufen

FRANKFURT. Ein noch immer ungelöstes Rätsel der Großhirnrinde ist, wie einzelne Nervenzellen sich zu räumlich ausgedehnten Netzwerken verbinden. Neue Einsichten hat ein internationales Team von Wissenschaftlern jetzt aus spontan erzeugten Aktivitätsmustern lokaler Netzwerke in der Sehrinde gewonnen. Offenbar bilden diese die Grundlage für langreichweitige Nervenverbindungen, die im Laufe der Entwicklung unter dem Einfluss von Hirnaktivität geknüpft werden. Das berichten die Forscher in der Zeitschrift Nature Neuroscience.

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Einblicke in das Tarnverhalten von Sepien
© Stephan Junek (MPI Brain Research)

18. Oktober 2018

Einblicke in das Tarnverhalten von Sepien

Die computergestützte Bildanalyse von sich verhaltenden Sepien zeigt Prinzipien der Steuerung und Entwicklung einer biologischen Tarnkappe

Die einzigartige Fähigkeit der Sepien, Kalmare und Oktopoden, sich zu verstecken, indem sie die Farben und Texturen ihrer Umgebung nachahmen, hat Naturwissenschaftler seit Aristoteles fasziniert. Als einzige Tierart kontrollieren diese Mollusken ihr Aussehen durch direkte Einwirkung von Neuronen auf expandierbare Pixel, die sich millionenfach in ihrer Haut befinden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung (MPI für Hirnforschung), des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) und der Goethe-Universität (GU) nutzten diese Verbindung zwischen Neuronen und Pixeln, um einen Blick in das Gehirn von Sepien zu werfen und daraus die mutmaßliche Struktur von Kontrollnetzwerken durch Analyse der Dynamik von Hautmustern abzuleiten. Das berichten die Forscher in der Zeitschrift Nature.

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Laureatus Award Moser
© U. Dettmar

4. September 2018

Nobelpreisträger Edvard Moser wird Ehren-Fellow des FIAS

STIFTUNG GIERSCH zeichtet herausragenden Wissenschaftler mit einem Preis in Höhe von 10.000 € aus

Am 03. September 2018 luden die STIFTUNG GIERSCH und das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) zum Festakt anlässlich der Ernennung von Prof. Dr. Edvard Moser zum FIAS „Senior Fellow Laureatus“ ein. Diese Ehrenauszeichnung wird an herausragende internationale Wissenschaftler vergeben, die sich nicht nur durch ihre exzellente Forschungsarbeit auszeichnen, sondern darüber hinaus für die Wissenschaftsgemeinschaft engagieren.

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GIS 2018 header

28. August 2018

Neurologistik im Fokus

Giersch International Symposium holt international anerkannte Wissenschaftler nach Frankfurt

FRANKFURT. Das menschliche Gehirn besteht aus einem hochkomplexen Netzwerk von etwa 85 Milliarden Nervenzellen (Neuronen), die ständig Informationen untereinander austauschen. Um funktionieren zu können, müssen all diese Zellen die Produktion, den Transport, die Lagerung und das Recycling zahlloser verschiedener Moleküle wie Neurotransmitter, mRNA und Proteine organisieren — eine gigantische logistische Herausforderung auf molekularer Ebene. Wie also organisieren sie diese Prozesse, um sowohl robust als auch effizient funktionieren zu können? Wie hängen Probleme bei der Lösung dieser logistischen Herausforderungen mit Erkrankungen des Gehirns wie Alzheimer oder Parkinson zusammen? Um diese Fragen zu erörtern, treffen sich ab dem 28. August Neurowissenschaftler aus aller Welt zum 3. Giersch International Symposium im Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS).

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The Ghost

8. Juni 2018

The Art of Theoretical Biology

Frankfurter Professorin zeigt die Schönheit der theoretischen Biologie

Dass theoretische Grundlagenforschung nicht nur aus Zahlenreihen und Formeln besteht, sondern auch wunderschön sein kann, zeigen die Frankfurter Bioinformatikerin Prof. Franziska Matthäus und das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) in einer Ausstellung der anderen Art. Anlässlich der am Freitag, den 08. Juni 2018, stattfindenden „Night of Science“ werden großformatige Kunstwerke einige Gebäude des Campus Riedberg der Goethe-Universität verzieren.

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Black hole merger simulation
© Koppitz (ZIB), Rezzolla

28. Mai 2018

Schwarze Löcher aus dem Exacomputer

Wissenschaftler entwickeln Simulationscode für neue Generation von Supercomputern

FRANKFURT. Schwarze Löcher bergen auch nach der direkten Messung der Gravitationswellen noch viele Geheimnisse. Was passiert, wenn zwei Schwarze Löcher miteinander verschmelzen oder Sterne mit einem Schwarzen Loch zusammenstoßen? Das haben Forscher der Goethe-Universität und des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) nun mit einer neuartigen numerischen Methode simuliert. Der Simulationscode, "ExaHyPE", ist so ausgelegt, dass er Gravitationswellen auf der zukünftigen Generation von "Exascale"-Supercomputern sehr genau und schnell berechnen kann.

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Hessentag 2018 - Beschleuniger
© proLOEWE

24. Mai 2018

Schwebende Magnete, Gehirnfußball, Bauen mit Papier und vieles mehr!

Wissenschaft zum Anfassen Hessentag 2018

Korbach: Vom 25. Mai bis 3. Juni 2018 laden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FIAS* und die Forschungsvorhaben der LOEWE Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz** wieder zum gemeinsamen experimentieren, staunen und diskutieren am Stand „Hessen schafft Wissen“ ein.

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neutronstar-collapse-gw
© Luciano Rezzolla

10. Januar 2018

Wie schwer sind Neutronensterne?

Astrophysiker des FIAS und der Goethe-Universität finden neue Obergrenze für die Masse von Neutronensternen heraus: Sie darf nicht größer als 2,16 Sonnenmassen sein

FRANKFURT. Seit der Entdeckung von Neutronensternen in den 1960er Jahren fragen sich Wissenschaftler, wie schwer können diese massereichen Sterne werden? Im Unterschied zu schwarzen Löchern können sie nicht beliebig viel Masse zulegen; wird eine bestimmte Massengrenze überschritten, gibt es im Universum keine physikalische Kraft mehr, die der enormen Gravitation entgegenwirken kann. Astrophysikern der Goethe-Universität Frankfurt ist es nun erstmals gelungen, eine strenge obere Grenze für diese maximale Masse von Neutronensternen zu berechnen.

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neutron-merger
© Luciano Rezzolla

26. Oktober 2017

Neutronensterne besser verstehen

Rechenzeit im Wert von mehr als 1 Mio Euro für Frankfurter Physiker

Für die Simulation von Neutronenstern-Doppelsystemen erhält der Frankfurter Physiker Prof. Luciano Rezzolla, Senior Fellow des Frankfurt Institut for Advanced Studies (FIAS) und Professor für Theoretische Astrophysik an der Goethe-Universität, im kommenden Jahr 80 Millionen CPU-Stunden am Supercomputer superMUC des Leibniz-Rechenzentrums in Garching bei München.

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Kooperationsabkommen Thais

30. Juni 2017

Forschungskooperation mit thailändischer Universität

Das Frankfurt Institute for Advanced Studies und die Suranaree University of Technology unterzeichnen einen Kooperationsvertrag.

FRANKFURT. Die Suranaree University of Technology und das Frankfurt Institute for Advanced Studies haben eine Forschungskooperation im Bereich der experimentellen und theoretischen Physik beschlossen. Ziel der Kooperation ist es, ein gemeinsames Forschungsprogramm zu implementieren. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung haben am Donnerstag, den 29.06.2017, Vertreter beider Institutionen unterschrieben.

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Computerwissenschaft Teaser
© C. Otto, GSI

26. Juni 2017

Pressemitteilung der Goethe-Universität: 7,5 Millionen Euro für Goethe-Hochleistungsrechner

DFG fördert wirtschaftlich und ökonomisch effizienten Supercomputer im Industriepark Höchst

FRANKFURT. Der neue Goethe-Hochleistungsrechner wird den 2011 in Betrieb genommenen LOEWE-CSC ablösen, denn inzwischen hat sich Bedarf an Rechenzeit mehr als verdoppelt. Über das Hessische Kompetenzzentrum für Hochleistungsrechnen (HKHLR) können auch andere hessische Hochschulen den Supercomputer nutzen. Der Wissenschaftsrat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben mit insgesamt 7,5 Millionen Euro.

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